Union der Kompetenzen und Aktionsplan für Grundkompetenzen: Was sie für erwachsene Lernende bedeuten
Die Kommission will regelmäßige Weiterbildung zur Normalität machen und Grundkompetenzen stärken – auch durch mehr nichtformale Lernangebote für Erwachsene.
Am 5. März 2025 stellte die Europäische Kommission die Union der Kompetenzen vor – ihre Strategie, um das Humankapital der EU zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dazu gehören ein Aktionsplan für Grundkompetenzen und ein Strategieplan für die MINT-Bildung.
Fünf Handlungsfelder
- Bessere Grundkompetenzen
- Lebenslange Möglichkeiten für Erwachsene, sich regelmäßig weiterzubilden und umzuschulen – zum Beispiel durch ein Pilotprojekt für eine Kompetenzgarantie
- Einfachere Rekrutierung in der ganzen EU, unter anderem durch eine Initiative zur Übertragbarkeit von Kompetenzen
- Die Kompetenzen und Talente gewinnen und halten, die Europa braucht
- Stärkere Steuerung, mit einem hochrangigen Europäischen Kompetenzrat (European Skills High-Level Board)
Der Aktionsplan für Grundkompetenzen beschreibt Schritte, um die Grundkompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sowie digitale und staatsbürgerliche Kompetenzen zu verbessern – von der frühen Kindheit bis zur Erwachsenenbildung, einschließlich mehr nichtformaler Lernangebote für Erwachsene.
Was das für erwachsene Lernende bedeutet
Der Bedarf ist klar: 2022 nahmen nur 39,5 % der Erwachsenen in der EU an Lernaktivitäten teil – das EU-Ziel liegt bei 60 % bis 2030. CAFÉ+ leistet einen Beitrag, indem es einen niederschwelligen Einstieg für Erwachsene erprobt, die selten teilnehmen: Kompetenzcafés an den Orten, denen sie schon vertrauen.